Verhalten im Notfall

Notfälle treten meist in den ungünstigsten Momenten ein. Wir sind auch dann für Sie da.  Rufen Sie uns an! Zu jeder Zeit! Folgen Sie den Anweisungen auf unserem Anrufbeantworter, falls wir nicht erreichbar sind. In der Regel werden Sie an eine Stellvertretung verwiesen.

 

Aktuelles zum Coronavirus:

- SARS-CoV-2 Impfung in der Stillzeit, Stand 14.04.2021

Die Impfung kann in der Stillzeit ohne weitere Einschränkungen durchgeführt werden. 

- SARS-CoV-2 Impfung in der Schwangerschaft, Stand 14.04.2021

Nachdem das BAG anfänglich schwangere Frauen von der SARS-CoV-2 Impfung ausgeschlossen hat, und dann ausschliesslich Schwangere mit höchstem Risiko zugelassen hat, wird neu seit 14.4.2021 einem erweiterten Kreis von Schwangeren die Möglichkeit gegeben, sich im 2. oder 3. Trimester gegen COVID-19 impfen zu lassen. Bisher sind in den USA fast 100'000 schwangere Frauen mit den mRNA Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 geimpft worden, ohne dass es Hinweise auf unerwartete Nebenwirkungen auf Mutter und Kind gab. Allerdings gibt es bisher noch keine klinischen Studiendaten zur Sicherheit der Impfung bei Schwangeren. Aus diesem Grunde hat das BAG folgende Auflagen für die Impfung von Schwangeren gemacht (siehe auch Impfempfehlungen des BAG vom 14.4.2021, Kapitel 3.4.):

1. Es können sich schwangere Frauen mit allen chronischen Krankheiten wie sie für besonders gefährdete Personen für Covid-19 definiert sind (siehe Kategorien besonders gefährdete Personen) sowie schwangere Frauen mit einem erhöhten Expositionsrisiko für eine Covid-19 Erkrankung (insbesondere Gesundheitspersonal) im 2. oder 3. Trimester impfen lassen. Diesen schwangeren Frauen kann, unter sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung, eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten werden. Die Aufklärung über Vor- und Nachteile respektive Risiken der Impfung muss durch eine Fachärztin/Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe erfolgen und das Einverständnis mit der Unterschrift der betreffenden schwangeren Frau dokumentiert sein.

2. Für die Impfung in einem Impfzentrum muss eine schriftliche Verordnung durch eine Fachärztin/Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe vorliegen. Die schwangere Frau kann sich dann direkt online in den kantonalen Impfanmeldungs- Webseiten registrieren, damit sie einen Termin für die Impfung erhält. Der Zeitpunkt der Impfung wird durch die kantonalen Impfprioritäten festgelegt.

3. Ein Follow-up der Schwangerschaft und Geburt durch die behandelnde Gynäkologin respektive Gynäkologen (Erfassung allfälliger Nebenwirkungen der Impfung auf Mutter oder Kind) ist notwendig. Bei relevanten unerwünschten Nebenwirkungen besteht Meldepflicht bei Swissmedic.

Information für Patientinnen unter folgendem Link: Prescription__Info_consentement_Vaccin_A_20.02.2021_D.pdf (sggg.ch)

Risikogruppe:

- Personen über 65 Jahre

- Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, chronische Atemwegserkrankungen, Diabetes, Erkrankungen und Therapien die das Immunsystem schwächen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs

- Schwangere (siehe https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/aktuell/news/news-05-08-2020.html)

Informationen zur Selbst-Isolation finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/selbst-isolierung-und-selbst-quarantaene.html

 

 

 

Geburtshilfliche Notfälle

Spital Lindenhof Bern, 24h Hebammen-Hotline Tel: 031 300 88 38

Gynäkologische Notfälle

Notfallzentrum Lindenhof Bern Tel: 031 300 88 88

Veranlassen Sie in schweren Fällen direkt über Tel. 144 bei der Sanitätspolizei einen Transport in das Notfallzentrum des Lindenhofspitals.